- Apotheken Business Consult
- Wolfgang Ademes e.K.
- Leistungen
- 3. Planung & Strategie

- I. Ausrichtung
- Der Apotheker muss sich eingedenk der Reformvorhaben der Bundesregierung fragen, wohin er mit seiner Apotheke will, d.h. wo er in 5 und in 10 Jahren im Markt stehen will. Will er sich dem Preiskampf verschreiben, wird er in ein extrem unruhiges Fahrwasser gelangen, was seine Tätigkeiten und seinen Ertrag betreffen.
- Eine gut am Markt platzierte Individualapotheke wird sich um ihre Patienten kümmern, vor allem darum, was sie gesund hält und sie gesund macht. Die Individualapotheke kann sich positionieren als Gesundheitsdienstleister mit einem lokalen Gesundheitsnetzwerk, der über seine hochwertige und gesteuerte Beratungsqualität erste Anlaufstelle für die Patienten wird. Um diese hochwertige Beratungsqualität zu steuern, bedarf es eines zielgerichteten Qualitätsmanagementsystems.
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- II. Ziele
- Jedes Unternehmen muss, wenn es am Markt bestehen will, jährliche Ziele formulieren und entsprechende Maßnahmen umsetzen. Das ist der Kerngedanke des Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001. Diese Zielsetzungen bedeuten nicht nur das rückwärtsgerichtete Bewerten von internen Dingen, sondern das zukunftsgerichtete Formulieren von Unternehmenszielen, die die Apotheke nach vorne bringen.
- Diese Ziele ergeben sich z.B. aus dem Gedanken, bestimmte Dienstleistungsschwerpunkte in der Apotheke zu stärken bzw. neu einzuführen, mit dem klaren Hintergrund, damit auch definierte Erträge zu generieren. Um diese Ziele zu erreichen, bedarf es eines zielgerichteten Qualitätsmanagementsystems mit einem kontinuierlichen Controlling.
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- III. Themen
- Worin ist die Apotheke stark? Was kann die Apotheke in ihrem lokalen Umfeld und in ihrem lokalen Markt im Zusammenspiel mit ihren Patienten bewegen? Das althergebrachte Thema ist sicherlich die Rezeptbelieferung. Dies ist die zentrale Aufgabe der Apotheken − das wird auch so bleiben.
- Denken Sie an die Positionierung als Gesundheitsdienstleister, fallen auf Anhieb eine Menge Themen ein, die in der Apotheke als Dienstleistungsschwerpunkt organisiert werden können:
- → Ernährungsberatung
- → Beratung Generation 50+
- → Beratung Generation 70+
- → Mutter-Kind
- → Gesundheits-Coaching (Prävention)
- → Hilfsmittel
- → Unternehmensbetreuung
- → Umwelt
- → Homöopathie
- → Krebsnachsorge
- → Integrierte Versorgung
- → Kosmetik
- → Unternehmensbetreuung
- → u.v.m.
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- IV. Umsetzung
- Diese Themen setzen sich in der Apotheke nicht automatisch um, sondern sie müssen seriös organisiert werden − so wie man ein Haus baut:
- Erst wird eine Planung gemacht:
übertragen auf die Apotheke bedeutet das: es wird vorher aus allen Richtungen überlegt, wie der Dienstleistungsschwerpunkt organisiert werden soll (Architektenplan), d.h.
wer ist verantwortlich,
wie ist die Qualifikation,
wen brauche ich im lokalen Markt,
was kostet das, welcher Ertrag kommt heraus,
welche Zeitschiene ist realistisch.
- Dann wird die Baugrube ausgehoben und das Fundament gelegt:
übertragen auf die Apotheke bedeutet das: angepasst an den lokalen Markt und die Bedürfnisse der Patienten (Baugrund) wird die notwendige Grundorganisation für den Dienstleistungsschwerpunktes mit Hilfe des QM-Systems definiert (statische Bemessung des Fundamentes).
- Dann wird gebaut:
übertragen auf die Apotheke bedeutet das: die verschiedenen Bausteine des Dienstleistungsschwerpunktes (Baustoffe) werden nach Plan und Vorgaben aus dem QM-System (Bauablaufplanung) sukzessive umgesetzt.
- Danach erfolgt der Einzug:
übertragen auf die Apotheke bedeutet das: ist alles so organisiert worden, wie es vorgesehen war, kann der Dienstleistungsschwerpunkt erfolgreich am Markt und mit einer guten Rendite umgesetzt werden.

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- Aktuelle Demoversion
- Hier können Sie sich die aktuelle Demo-Version unseres QMS und Handbuchs downloaden.
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